Kirchenvorplatz: Bauliche Neugestaltung wird im Herbst realisiert

Die neu renovierte Moosbrunner Pfarrkirche erhält schönen Vorplatz

Die vorbereitenden Arbeiten liegen im Zeitplan. Kostenbedingt wird in den Sommermonaten das Projekt aber nochmals überarbeitet. Dessenungeachtet hält der noch für heuer vorgesehene Fertigstellungstermin.

Die Erneuerung des Kirchenvorplatzes nimmt zunehmend Gestalt an. Nach einer Bestandsaufnahme, sowie mehreren Beratungsgesprächen und Lokalaugenscheinen, lud Bürgermeister Gerhard Hauser am 28. April zu einer Exkursion ein. Unter fachlicher Begleitung von Ziviltechniker Dipl.-Ing. Franz Paikl besichtigten die beteiligten Gemeindevertreter mehrere von ihm gestaltete Kirchenvorplätze in der Region, um an Hand praktischer Beispiele verschiedene Ausführungen bewerten zu können. In diesem Zusammenhang gilt ein besonderer Dank Vizebürgermeister Ing. Robert Huber, der für die Besichtigungsfahrt seinen Kleinbus unentgeltlich zur Verfügung stellte. Gemeinsam erarbeitete man eine Lösung, bei der es durch geänderte Linienführung und Umgestaltung der Grünflächen zu einer deutlichen Vergrößerung des Vorplatzes kommen wird. Mit diesen Maßnahmen soll vor unserer Pfarrkirche ein echter Platzcharakter entstehen.

Obwohl das Projekt insgesamt gut vorbereitet war, wurde in der Gemeinderatssitzung vom 29. Juni 2009 die vorgesehene Auftragsvergabe vom Bürgermeister von der Tagesordnung genommen, da die zuvor eingelangten Firmenanbote nicht den Schätzkosten des Planers entsprachen. Zu dieser Vorgehensweise gab Bgm. Hauser folgende Stellungnahme ab: "Wir haben das Projekt ausführlich beraten und geplant, und wollten es so rasch als möglich realisieren. Ich werde aber nur dann die baulichen Maßnahmen durchführen lassen, wenn sämtliche Fakten am Tisch liegen und die Kosten vertretbar sind." Jetzt geht es darum, die Sommermonate aktiv zu nützen, um eine gute gestalterische Lösung - im Gleichklang mit akzeptablen Baukosten - zu finden, die den gemeinsam erarbeiteten Planungsvorgaben entspricht. Denn: Neben der optischen Aufwertung des Platzes muss auch die unbedingt erforderliche Neunivellierung der Örtlichkeit erfolgen, um fortan Feuchtigkeitsschäden am renovierten Kirchengebäude zu vermeiden.