Pflegeeinsatz Schwertlilienwiese Moosbrunn

Gruppenbild vor dem Pflegeeinsatz

Die Helferinnen und Helfer beim händischen Zupfen

Die Feuchte Ebene ist eine der letzten grünlandreichen Niederungen im Osten Österreichs und damit Rückzugsgebiet einer Vielzahl von heute stark gefährdeten Tier- und Pflanzenarten. Viele, in Niederösterreich bereits sehr seltene Feuchtwiesenarten finden hier noch geeignete Standorte.

Ein richtiges Kleinod befindet sich in unserer Gemeinde an der Piesting. Hier finden sich Feuchtwiesen, auf denen noch Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica), Langblättriger Blauweiderich (Veronica maritima), Ysop-Weiderich (Lythrum hyssopifolia) und Glanz-Wiesenraute (Thalictrum lucidum) wachsen. Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo), Gelbspötter (Hippolais icterina) und Springfrosch (Rana dalmatina) leben hier. Aber auch seltene Tagfalter, wie der EU-weit geschützte Große Feuerfalter (Lycaena dispar) können hier bei entsprechendem Management geeigneten (Teil-)Lebensraum finden. Dank Spendenaktionen konnte der Naturschutzbund ab 2013 wertvolle Teile dieser Wiesen ankaufen.

Am Karfreitag, den 19. April 2019 wurde vom NÖ Naturschutzbund unter der Leitung von stv.Gf. Mag.a Gabriele Pfundner ein Pflegeeinsatz der Schwertlilienwiese in der Moosbrunner Piestingau organisiert. 16 Helferinnen und Helfer zupften händisch Goldrutenpflanzen samt Wurzeln aus, um die Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) zu schützen und zu erhalten. Mitgeholfen haben auch Erich Steurer und Umweltgemeinderat Ing. Günther Schätzinger aus Moosbrunn.

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Anbei auch das Faktsheet zur Schwertlilienwiese zum Download: